Erfasst Multi-Tasking.
Unter Multi-Tasking bzw. Simultankapazität versteht man Arbeitssituationen, bei denen mehrere Aufgaben koordiniert und gleichzeitig aktuell gehalten werden müssen. Hierbei handelt es sich um geteilte Aufmerksamkeit bei psychischer Arbeit. An der veränderten Leistung unter steigenden Anforderungen lässt sich zudem die Stresstoleranz ableiten.
Testformen
- S1: Langform
- S2: Kurzform (nur Ziffernmaterial)
Aufgabe für die Testperson
Das Verfahren besteht aus drei Teilen und unterscheidet sich je nach Testform. Im ersten Teil wird die „Baseline“ der Arbeitsgenauigkeit und -schnelligkeit erhoben. Hierzu werden zwei Spalten vorgegeben, welche in jeder Zeile (je nach Subtest) fünf abstrakte Symbole, Zahlen- oder Buchstabenkombinationen enthalten. In der linken Spalte sind einzelne Elemente markiert. Die Aufgabe für die Testperson besteht darin, zeilenweise vorzugehen und die links markierten Elemente im rechten Fenster ebenfalls zu kennzeichnen.
Im zweiten Teil werden der Testperson einfache Aufgaben vorgelesen. Die Testperson wählt die Antwort aus mehreren Möglichkeiten aus.
Der dritte Teil dient der Erfassung der Simultankapazität. Dabei bearbeitet die Testperson mehrere Aufgaben gleichzeitig, die mit jenen in den ersten beiden Teilen vergleichbar sind. Zusätzlich werden Fragen gestellt, für deren Beantwortung in einem simulierten Telefonbuch oder Kalender nachzuschlagen ist.
Dimensionen
- Kognitive Fähigkeiten
- Exekutive Funktionen
Dauer
- Je nach Testform ca. 18-40 Minuten
Vorgabealter